Wie sein roter Namensvetter profitiert auch diese Cuvée vom reizvollen Terroir von Cairanne. Ein Weißwein mit strohgelber Farbe und grünen Reflexen. Er entfaltet zunächst ein blumiges Bouquet und offenbart anschließend Noten von weißfleischigen Früchten. Nach dem frischen Auftakt dominieren blumige und honigartige Noten; der Abgang ist rund und von schöner aromatischer Nachhaltigkeit.
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Auge
Strohgelbe Farbe mit grünen Reflexen
Nase
Blumig, gefolgt von Noten von weißfleischigen Früchten (Pfirsich)
Geschmack
Nach der Frische im Auftakt dominieren blumige und honigartige Noten; der Abgang ist rund und von schöner aromatischer Nachhaltigkeit
Servieren
BEI 12°C
Öffnen
1/2 vorne
Vorher trinken
2028
Weinbegleitung
Dazu passen ein grüner Salat mit warmem Ziegenkäse, gegrillter Wolfsbarsch mit Fenchel, ein Parmentier mit Brandade, Accras mit Kabeljau…
Decanter
Domaine noté (guide 2024) Recommandé
Guide Hachette des vins
Domaine noté (guide 2024) Vins récompensés (Les vins de ce producteur sont régulièrement récompensés par le guide)
Über das Weingut:
Die 1929 gegründete Genossenschaft von Cairanne ist mit ihren beiden führenden Marken – Camille Cayran für den traditionellen Handel und Victor Delauze für den Großhandel – ein wichtiger Akteur in der Region. Im Jahr 2020 fusionierte sie mit der Cave de Sainte Cécile-les-Vignes und wurde zur Cave de Cairanne Camille & Cécilia. Sie vereint nun mehr als 1.100 ha und erweitert ihr Angebot um ein Bio-Sortiment.
RVF - La Revue du Vin de France / Guide des Meilleurs Vins de France
Bewerteter Wein (Weinführer 2026) 90/100
Domaine noté (guide 2024) Cave coopérative de l’année (Grand Prix de la RVF cave coopérative de l’année)
Über das Weingut:
Die 1929 im südlichen Rhonetal gegründete Genossenschaft von Cairanne ist ein Erfolgsmodell. Sie umfasst 330 Hektar, die von 55 Genossenschaftsmitgliedern bewirtschaftet werden, was einer Produktion von 13.000 Hektolitern Wein entspricht. Im Jahr 2014 verkaufte sie ihre Produktion jedoch zu Schleuderpreisen an große Einzelhandelsketten und hatte Schulden in Höhe von 8 Millionen Euro.
Um diese alte Dame wieder auf die Beine zu bringen, stellte die Genossenschaft 2015 Denis Crespo als Geschäftsführer ein. Mit seinem fundierten Wissen über Rebe und Wein gelang es ihm, die Genossenschaftsmitglieder davon zu überzeugen, dass sich nur Qualität auszahlt, und sie stärker in die Weinproduktion einzubeziehen. Die Trauben werden reif geerntet, und die Arbeit in den Weinbergen erfolgt nun parzellenweise. Im Weinkeller hat er eine Revolution eingeleitet, indem er die Weine mit geringer Schwefelzugabe verarbeitet, darunter einige Cuvées, die als „schwefelfrei“ gekennzeichnet sind, um die Tanninqualität zu verbessern.
Sein Ziel: eine bessere Ausgewogenheit zu erreichen. Vor allem hat er den Vertriebsweg komplett neu konzipiert und sich von den großen Handelsketten abgewandt, um sich auf den Direktvertrieb, die Gastronomie und den Export zu konzentrieren. Die Weine haben einen enormen Qualitätssprung gemacht. Wir würdigen hier eine gemeinsame Leistung, die sowohl hinsichtlich der Qualität der Weine als auch für den Fortbestand der Winzer zu bedeutenden Ergebnissen geführt hat.
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