Clos de l'Oratoire Saint-Emilion 2018 - Grand Cru Classé
95/100
Vinous
95/100
Jeb Dunnuck
15,5/20
RVF
16,5/20
Bettane & Desseauve
93/100
Robert Parker
94/100
James Suckling
„Ein lebhafter Merlot aus den Sandböden, dessen leicht zurückhaltende Nase eine pfeffrige, leicht würzige und etwas erdige Kraft offenbart, der es jedoch ein wenig an Ausgeprägtheit mangelt. Am Gaumen recht zugänglich, zeigt er jedoch Relief durch frische, klare Tannine mit guter Dynamik. Ein Wein von kostbarer Leichtigkeit in diesem Jahrgang. “ (Le Guide des Meilleurs Vins de France 2022 – RVF) Lieferung in einer Holzkiste bei jeder Bestellung von 6 Flaschen dieses Weins (ausgenommen Lieferart „Point Relais“)
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Auge
Tiefes Purpur
Nase
Noten von Aromen dunkler Früchte
Geschmack
Der „Clos de l’Oratoire“ ist ein runder und geschmeidiger Wein, der durch seine kräftigen Fruchtaromen und seine schöne, tief purpurrote Farbe besonders besticht. Der Merlot verleiht ihm sowohl Rundheit als auch Fülle, während die Cabernet Franc-Trauben ihm Kraft, aromatische Komplexität und einen langen Abgang verleihen.
Servieren
BEI 16-18°C
Trinken ab
2025
Vor dem Trinken
2035
Wache
Der Clos de l’Oratoire kann zwar bereits ab seinem siebten Jahr getrunken werden, ist aber in erster Linie ein Lagerwein.
Weinbegleitung zu Speisen
Passt hervorragend zu Rinderrippen, konfiertem Lammkeulchen, Entenbrust, Kalbsnieren und Camembert
Bettane & Desseauve
Wein mit einer Bewertung von 16,5/20 (Referenzwein)
Domaine noté (guide 2022) 3*Étoiles (Une production de haute qualité, pouvant servir de référence dans son secteur)
Zum Wein:
Frisches, lebhaftes Tannin mit einer subtilen Saftigkeit in der Fruchtentfaltung.
Über das Weingut:
Der Clos de l’Oratoire ist neben Canon La Gaffelière und La Mondotte das dritte Weingut, das Stephan von Neipperg in Saint-Émilion besitzt, und wird daher mit derselben Sorgfalt gepflegt. Der rund zehn Hektar große Weinberg liegt im Nordosten der Gemeinde zwischen Soutard und Balestard auf einem sehr lehm- und kalkhaltigen Terroir, das sich perfekt für den Merlot eignet. In den letzten Jahrgängen hat sich der Cru stetig weiterentwickelt und zeichnet sich durch einen cremigen, sehr ausdrucksstarken Tanninstil mit einem samtigen, sehr rundlichen Mittelgaumen aus. Derzeit liegt der Preis für den 2014er, der über ein schönes Volumen verfügt, bei etwa 30 Euro, was angesichts der Qualität und im Vergleich zu seinen Mitbewerbern ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis darstellt. Der 2016er ist besonders gelungen.
Robert Parker - Wine Advocate
Bewerteter Wein (Weinführer 2021): 93/100 (Hervorragender Wein)
Domaine noté Recommended (Producteur de vins recommandé par Robert Parker - The Wine Advocate)
Zum Wein:
Der Clos de l'Oratoire 2018 präsentiert sich in einer tief purpurroten Granatfarbe und besticht durch ein rockstarhaftes Bouquet aus Pflaumenkonfitüre, schokoladenüberzogenen Kirschen und Brombeeren sowie Noten von kandiertem Veilchen, Lakritz und Szechuan-Pfeffer mit einem Hauch von Tapenade. Am Gaumen zeigt er sich mittelkräftig bis kräftig, geprägt von saftigen schwarzen Früchten sowie zahlreichen exotischen Gewürzen und erdigen Akzenten, getragen von sehr reifen, weichen Tanninen und einer durchgängigen Frische, mit einem langen, duftenden Abgang.
RVF - La Revue du Vin de France / Guide des Meilleurs Vins de France
Bewerteter Wein (Weinführer 2022): 15,5/20 (Guter Wein)
Domaine noté (guide 2022) Sélectionné (Nous rappelons que ce guide est un palmarès et qu'à ce titre, tous les domaines qui y figurent, même sans étoile, représentent, à nos yeux, l'excellence de la production française.)
Zum Wein:
Ein schwungvoller Merlot aus den Sandböden; die etwas zurückhaltende Nase offenbart eine pfeffrige, leicht würzige und ein wenig erdige Kraft, der es jedoch etwas an Finesse mangelt. Am Gaumen ist er recht zugänglich und zeigt Struktur, getragen von frischen, klaren Tanninen mit guter Dynamik. Ein Wein von wertvoller Leichtigkeit in diesem Jahrgang.
Über das Weingut:
Der Clos de l'Oratoire liegt auf einem eher sandigen Terroir zwischen Soutard, Balestard und Dassault und ist zweifellos weniger prestigeträchtig als die beiden anderen Saint-Émilion-Cru-Weine aus dem Neipperg-Reich, Canon-la-Gaffelière und La Mondotte. Dennoch profitiert auch er von den agronomischen Bemühungen des dynamischen Grafen Stefan. Sein 13 Hektar großes Terroir erweist sich jedoch als schwieriger, auf biologischen Anbau umzustellen. Der Wein ist gleichmäßig, vollmundig, wenn auch nicht komplex, und beeindruckt in seiner Jugend durch seine Intensität sowie die angenehme Rundheit seiner Frucht, oft mit Noten von schwarzen Beeren, Cassis, Brombeere und Heidelbeere. Mit zunehmendem Alter kann er überraschen, wie der bemerkenswerte Jahrgang 2008 zeigt.
Vinous
Wein mit einer Bewertung von 95/100
James Suckling
Bewerteter Wein (Weinführer 2021) 94/100
Domaine noté Recommended
Zum Wein:
Aromen von frischen Brombeeren, getrockneten Blättern, Bitterschokolade, Zitronenschale und Nüssen. Auch ein Hauch von feuchter Erde. Er ist mittelkräftig bis kräftig mit festen und feinen Tanninen. Dichte und präzise Schichten. Ein eher saftiger Wein. Am besten ab 2025.
Jeb Dunnuck
Wein mit einer Bewertung von 95/100
