Dieser gut strukturierte Rotwein entfaltet am Bouquet Noten von schwarzen Beeren, getrockneten und mazerierten Rosen sowie Gewürzen. Am Gaumen runden Kakaonoten das Gesamtbild ab und verleihen dem Wein Rundheit. Die deutlich spürbaren Tannine sind geschmeidig und sorgen im Abgang für eine schöne Länge, ohne die Frucht zu überdecken. Zu diesem Preis ist das ein Schnäppchen, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!
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Auge
Karminrote Farbe
Nase
Kraftvoll, mit Akzenten von schwarzen Oliven und Gewürzen, Noten von getrockneten Rosen
Geschmack
Mit Noten von Gewürzen, schwarzen Beeren und Kakao sorgen geschmeidige, im Abgang deutlich spürbare Tannine für einen langen Nachhall, ohne die Frucht zu überdecken
Servieren
BEI 17-18°C
Vor dem Trinken
2026
Weinbegleitung zu Speisen
Passt hervorragend zu einem Rindersteak mit Morchelsauce, Geflügellebersalat, provenzalischem Schmorbraten, Lammkeule, Wild und Fleischgerichten mit Soße...
Decanter
Domaine noté (guide 2024) Recommandé
Guide Hachette des vins
Bewerteter Wein (Führer 2022) 1*Stern (Jahrgang 2019 ) (Vin très réussi)
Domaine noté (guide 2024) Vins récompensés (Les vins de ce producteur sont régulièrement récompensés par le guide)
Über das Weingut:
Die 1929 gegründete Genossenschaft von Cairanne ist mit ihren beiden führenden Marken – Camille Cayran für den traditionellen Handel und Victor Delauze für den Großhandel – ein wichtiger Akteur in der Region. Im Jahr 2020 fusionierte sie mit der Cave de Sainte Cécile-les-Vignes und wurde zur Cave de Cairanne Camille & Cécilia. Sie bewirtschaftet nun mehr als 1.100 Hektar und erweitert ihr Angebot um ein Bio-Sortiment.
RVF - La Revue du Vin de France / Guide des Meilleurs Vins de France
Domaine noté (guide 2024) Cave coopérative de l’année (Grand Prix de la RVF cave coopérative de l’année)
Über das Weingut:
Die 1929 im südlichen Rhonetal gegründete Genossenschaft von Cairanne ist ein Erfolgsmodell. Sie umfasst 330 Hektar, die von 55 Genossenschaftsmitgliedern bewirtschaftet werden, was einer Produktion von 13.000 Hektolitern Wein entspricht. Im Jahr 2014 verkaufte sie ihre Produktion jedoch zu Schleuderpreisen an große Einzelhandelsketten und hatte Schulden in Höhe von 8 Millionen Euro.
Um diese alte Dame wieder auf die Beine zu bringen, engagierte die Kellerei 2015 Denis Crespo als Geschäftsführer. Mit seinem fundierten Wissen über Rebe und Wein gelang es ihm, die Genossenschaftsmitglieder davon zu überzeugen, dass sich nur Qualität auszahlt, und sie stärker in die Weinproduktion einzubeziehen. Die Trauben werden reif geerntet, und die Arbeit in den Weinbergen erfolgt nun parzellenweise. Im Weinkeller hat er eine Revolution eingeleitet, indem er die Weine mit geringer Schwefelzugabe verarbeitete, darunter einige Cuvées, die als „schwefelfrei“ gekennzeichnet sind, um die Tanninqualität zu verbessern.
Sein Ziel: ein besseres Gleichgewicht zu erreichen. Vor allem hat er den Vertriebsweg völlig neu konzipiert und sich von den großen Handelsketten abgewandt, um sich auf den Direktvertrieb, die Gastronomie und den Export zu konzentrieren. Die Weine haben einen enormen Qualitätssprung gemacht. Wir würdigen hier eine gemeinschaftliche Leistung, die sowohl hinsichtlich der Qualität der Weine als auch für den Fortbestand der Winzer zu bedeutenden Ergebnissen geführt hat.
Jancis Robinson
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