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Rasteau

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Rasteau

Den Geschmack und die gute Qualität des Rasteau-Weins genießen

Der Rasteau, ein Wein mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung (AOC), hat seinen Namen von der Gemeinde Rasteau im Departement Vaucluse. Dieses Getränk erhielt 1944 die AOC-Anerkennung als natürlicher Süßwein und 2010 als trockener Rotwein. Das Anbaugebiet der AOC Rasteau erstreckt sich an den Ausläufern des Baronnies-Massivs. Die Rebstöcke wachsen in Höhenlagen von bis zu 300 Metern und sind gut geschützt. Eine Besonderheit sind die alten Grenache-Reben, die in dieser Lage wachsen. Sie eignen sich vor allem für die Herstellung dieses Süßweins.
Aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus haben sich die „Côtes du Rhône Villages“ nach und nach durchgesetzt, dank der Bestätigung der Herkunftsbezeichnung, und die Terroirs wurden, wie im vorliegenden Fall, im Jahr 1965 durch die Verleihung der Herkunftsbezeichnung „Côtes du Rhône Villages Rasteau“ ausdrücklich anerkannt. Das Weinanbaugebiet erstreckt sich derzeit über den Großteil der Flächen des Dorfes Rasteau im Norden des Departements Vaucluse.

Die Böden in Rasteau bestehen überwiegend aus Lehm und Kalk. Das Klima ist mediterran, wobei die nach Süden ausgerichteten Hänge leicht vor dem Mistral geschützt sind. Die Anbaufläche beträgt rund 1.000 Hektar, bei einer Jahresproduktion von etwa 34.000 Hektolitern.

Bei den roten Rasteau-Weinen besteht die Rebsortenmischung aus mindestens 50 % Grenache und mindestens 20 % Syrah und/oder Mourvèdre, wobei die übrigen Rebsorten der Appellation einen Anteil von höchstens 20 % ausmachen dürfen. Bei den Rasteau-Roséweinen gelten dieselben Anteile, wobei die weißen Rebsorten (Grenache, Clairette, Marsanne, Roussanne, Bourboulenc und Viognier) jedoch nicht mehr als 20 % der Zusammensetzung ausmachen dürfen. Die für die weißen Rasteau-Weine verwendeten Rebsorten sind hauptsächlich Weiß-Grenache, Weiß-Clairette, Weiß-Marsanne, Weiß-Roussanne, Weiß-Bourboulenc und Weiß-Viognier, ergänzt durch andere Rebsorten, deren Anteil in der Zusammensetzung sehr gering bleiben muss.

Unter den Weinen dieser Appellation sind insbesondere die Rasteau-Weine hervorzuheben, die von der Domaine de la Saumade, dem Haus M. Chapoutier oder der Domaine Tardieu Laurent angeboten werden.

Der Rasteau – woher kommt er und wie wird er hergestellt?

Was die Herstellung betrifft, so wird der Rasteau durch die Zugabe von Weinalkohol zum gärenden Most gewonnen. Dieses traditionelle Verfahren zielt darauf ab, die natürlichen Aromen der Grenache-Traube hervorzuheben, um den Zuckergehalt besser zu bewahren. Das mediterrane Klima der Côtes-du-Rhône-Village sowie der Mistral begünstigen die Überreife der Trauben. Zudem weisen die Anbauböden eine sandig-lehmige Beschaffenheit auf. Je nach Art des Ausbaus – ob oxidativ oder luftgeschützt – gibt es den Rasteau in verschiedenen Farben und sogar mit unterschiedlichen Bezeichnungen. Der Rasteau-Wein ist zudem in verschiedenen Stilrichtungen erhältlich, um den Genuss der Verbraucher zu variieren. Sie haben die Wahl zwischen Grenat, Hors d’Âge, Rosé, Weißwein, Rancio oder auch Tuilé.

Die wichtigsten Merkmale des Rasteau-Weins kennenlernen

Dieser vollmundige und kraftvolle Wein ist ein wahrer Genuss für den Gaumen und alle Sinne. Zunächst einmal besticht der Rasteau-Rotwein oder „Grenat“ durch seine tiefe Farbe. In den meisten Fällen erinnert sein Duft an rote Beeren wie Brombeeren oder Kirschen. Was den Geschmack betrifft, so kann der Rasteau „Grenat“ Noten von roten Beeren oder Gewürzen aufweisen. Darüber hinaus zeichnet sich der weiße Rasteau durch seine goldene Farbe aus. Er bringt oft Noten von kandierten oder getrockneten Früchten zum Ausdruck. Eher lieblich und vollmundig lässt er sich mit Noten von kandierten Früchten, Korinthen oder anderen Trockenfrüchten genießen. Schließlich ist der bernsteinfarbene Rasteau mit seinen kupferfarbenen Nuancen leicht zu erkennen. Je nach Vorliebe haben Sie die Möglichkeit, eine eher bernsteinfarbene Variante mit Aromen der Garrigue, einem Hauch von Karamell oder Honig zu wählen. Am Gaumen entfaltet dieser vollmundige Wein Noten von Kaffee, gerösteten Mandeln oder milden Gewürzen. Treffen Sie Ihre Wahl also je nach Farbe, Tiefe und Preis des Rasteau-Weins.

Wozu passen die besten Rasteau-Weine am besten?

Vergessen Sie nicht, die besten Wein-Speisen-Kombinationen auszuwählen, um ein wahres Geschmackserlebnis zu genießen. Wenn Sie also eine Vorliebe für Rotwein haben, sollten Sie wissen, dass der Rasteau-Wein zu Vorspeisen, Aperitifs oder anderen typischen Gerichten der Region passt. Wildschweinterrine, Linsen mit Speckwürfeln oder ein Knoblauchsteak passen hervorragend dazu. Weiße Rasteau-Weine lassen sich perfekt mit einem Blauschimmel-Soufflé, einem „Fourme d’Ambert“ oder einer Tarte Tropézienne kombinieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Rasteau

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