„Der Morgon Château des Jacques 2010 hat meine Erwartungen übertroffen. Noten von Torf und geräuchertem Schwarztee, Schotter, fleischigen Aromen, schwarzen Beeren und Pflaumen entfalten sich in der Nase und am Gaumen. Lebhaft und harmonisch – die zugrunde liegende Fülle, die ich bereits im Tank festgestellt hatte, kommt nun voll zur Geltung. Seine Tanninstruktur verleiht dem Abgang nun zusätzliche Dynamik. Trinkreife bis 2015.“ (Wine Advocate – Robert Parker)
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Auge
schöne, kräftige granatrote Farbe
Nase
geprägt von seinem vulkanischen Terroir, mit schönen Veilchenaromen
Geschmack
Die kräftigen und vollmundigen Tannine bewahren die für den Gamay charakteristische Geschmeidigkeit und Tiefe
Servieren
in einer Karaffe bei 15 °C
Öffnen
1 Stunde vorher
Trinken ab
2015
Vorher trinken
2020 und darüber hinaus
Weinbegleitung zu Speisen
Passt hervorragend zu Terrine, Lammkeule, Käse…
Bettane & Desseauve
Bewerteter Wein (Weinführer 2013): 14,5/20 (Guter Wein)
Domaine noté (guide 2021) 4*Étoiles (Les producteurs de très haute qualité, ceux qui sont les gloires du vignoble français)
Zum Wein:
Kräftig, dicht, mit festem Abgang, geradlinig am Gaumen; er könnte noch an Rundheit und Eleganz gewinnen.
Über das Weingut:
Das Weingut, das dem aus Beaune stammenden Louis Jadot gehört, aber eigenständig geführt wird, hat sich seit seinem Erwerb im Jahr 1996 stark vergrößert. Der Weinberg erstreckt sich über 90 Hektar und besteht hauptsächlich aus „Moulin-à-Vent“-Lagen, auf die sich das Weingut besonders spezialisiert hat. Es besitzt Parzellen in den besten Lagen wie Rochegrès, La Roche, Carquelins und seit kurzem auch La Rochelle. Cyril Chirouze setzt das vor mehr als fünfzehn Jahren begonnene Streben nach Exzellenz fort.
Robert Parker - Wine Advocate
Bewerteter Wein (Weinführer 2013) 90/100 (Hervorragender Wein)
Domaine noté (guide 2022) Recommended (Producteur de vins recommandé par Robert Parker - The Wine Advocate)
Zum Wein:
Der Morgon Château des Jacques 2010 hat meine Erwartungen übertroffen. Noten von Torf und rauchigem Schwarztee, Schotter, fleischigen Aromen, schwarzen Beeren und Pflaumen entfalten sich in der Nase und am Gaumen. Lebhaft und harmonisch – die zugrunde liegende Fülle, die ich bereits im Tank bemerkt hatte, kommt nun voll zur Geltung. Seine Tanninstruktur verleiht dem Abgang nun zusätzliche Dynamik. Trinkbar bis 2015.
Über das Weingut:
Ist der Jahrgang 2018 das bisher beste Produkt des Château des Jacques unter der Leitung von Jadot? Diese Frage habe ich mir bei der Verkostung dieser Neuheiten sicherlich gestellt, und Cyril Chirouze und sein Team verdienen für ihre Leistung das herzlichste Lob. Als Jadot dieses weitläufige, historische Weingut 1996 erwarb, wurde die Weinbereitung mit burgundischem Schwerpunkt neu konzipiert, wobei das Entrappen, lange Mazerationen, neues Holz und ein längerer Ausbau eingeführt wurden. Für meinen Gaumen war die Holznote der Weine manchmal zu ausgeprägt, selbst nach der Reifung in der Flasche; und genau deshalb heben sich diese 2018er hervor: Es sind schlichtweg die am besten integrierten Weine, die ich vom Château des Jacques zwischen 1996 und heute verkostet habe. Tiefgründig, konzentriert und elegant kraftvoll – schließlich war 2018 ein heißes Jahr – sind dies ernstzunehmende Weine, die für den Keller bestimmt sind, und ich bin wirklich sehr optimistisch, was ihre Zukunft angeht. Alle hier besprochenen Weine sind wärmstens zu empfehlen.
RVF - La Revue du Vin de France / Guide des Meilleurs Vins de France
Bewerteter Wein (Weinführer 2013): 14,5/20 (Guter Wein)
Domaine noté (guide 2022) 2*Étoiles (Ces très grands domaines, souvent dotés de terroirs fabuleux, sont des incontournables qui, par leur régularité et l'excellence de leur production, se doivent de figurer dans la cave des amateurs avertis)
Zum Wein:
Am nächsten Morgen präsentiert sich der Klassiker „Château des Jacques“ vollkommen rund, seidig und mit einem vollmundigen Abgang.
Über das Weingut:
Seit der Übernahme im Jahr 1996 durch das in Beaune ansässige Haus Louis Jadot hat sich das Weingut voll und ganz den Stil des Hauses zu eigen gemacht, und „Les Jacques“ gilt als Vorzeigebeispiel für einen lagerfähigen Beaujolais, der sich weiterhin auf burgundische Methoden stützt. Nach der Ära unter Guillaume de Castelnau (Geschäftsführer von 2000 bis 2014) übergab Pierre-Henri Gagey 2016 die Leitung an Cyril Chirouze, Agraringenieur und Önologe, der dort bereits zwischen 2007 und 2013 Wein gekeltert hatte. Die Parzellenweine benötigen eine Reifezeit von mindestens fünf Jahren, um die Identität ihres Bodens voll zur Geltung zu bringen. Man spürt, dass der Übergang zum biologischen Anbau und der Bau der neuen Kellerei einen neuen Meilenstein in der Definition der Crus markiert haben. Wir werden diese Entwicklung aufmerksam verfolgen.
