„Aromen von Rosmarin, Holzrauch und Mandeln. Ein schönes Fruchtvolumen, konzentrierter als bei den meisten Cornas 2023. Eine lebhafte, schillernde Säure mit einer salzigen Note und einem langen Abgang. Ein mineralischer Ausdruck des Cornas, zugleich lebhaft und kraftvoll.“ (Decanter 2024)
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Auge
Intensive purpurrote Farbe
Nase
Noten von Schotter, Minze, Heidelbeeren und roten Beeren
Geschmack
Konzentriert und samtig, ausgewogen zwischen Fruchtfülle und Säure. Schöne Finesse.
Servieren
BEI 16-18°C
Öffnen
Den jüngsten Jahrgängen voraus
Vorher trinken
2043
Weinbegleitung
Passt in seiner Jugend hervorragend zu einem Stück Rindfleisch oder einer Lammschulter, nach einigen Jahren im Keller hingegen zu kräftigerem Fleisch in Soße oder auch zu Hasen à la royale...
Decanter
Bewerteter Wein (Weinführer 2024) 95/100
Zum Wein:
Aromen von Rosmarin, Holzrauch und Mandeln. Ein schönes Fruchtvolumen, konzentrierter als bei den meisten Cornas 2023. Eine lebhafte, schillernde Säure mit einer salzigen Note und einem langen Abgang. Ein mineralischer Ausdruck des Cornas, zugleich lebhaft und kraftvoll.
Guide Hachette des vins
Domaine noté (guide 2021) Vins récompensés (Les vins de ce producteur sont régulièrement récompensés par le guide)
Über das Weingut:
Alain Voge trat 1958 in das Familienweingut seines Vaters ein. Durch die Aufgabe der Mischkultur, die Neubepflanzung aufgegebener Hanglagen und den Direktverkauf von Flaschenweinen brachte er das Weingut auf Kurs; heute werden 12 Hektar biologisch und biodynamisch bewirtschaftet. Er ist regelmäßig für seine Cornas- und Saint-Péray-Weine im Rampenlicht.
Robert Parker - Wine Advocate
Domaine noté (guide 2022) Recommended (Producteur de vins recommandé par Robert Parker - The Wine Advocate)
Über das Weingut:
Trotz der klimatischen Herausforderungen des Jahres 2021 hatte Geschäftsführer Lionel Fraisse ein Lächeln auf den Lippen, als ich an der Tür des kleinen Verkostungsraums im Dorf Cornas klingelte. Ich glaubte, hinter den Vorhängen zu meiner Rechten die Witwe Voge zu erblicken, die dort seit dem Tod von Alain im Jahr 2020 weiterhin lebt. Ab 2021 wird es keinen Saint-Péray Ongrie mehr geben, und ab diesem Jahr auch keinen Saint-Péray Pétillant, sagt Fraisse, da diese Weinberge durch Frost und Mehltau zerstört wurden. Zudem erklärte Fraisse, dass noch keine Entscheidung über die separate Abfüllung eines Chapelle Saint Pierre 2020 und eines Vieilles Fontaines getroffen worden sei. Glücklicherweise sind die 2019er-Jahrgänge hier solide, wobei der Vieilles Fontaines 2019 (zum Zeitpunkt meines Besuchs noch im Fass) besonders beeindruckend ist. Wir nutzten meinen Besuch, um uns über einige Weine der Jahrgänge 2011 und 2001 zu informieren. Die Besitzer dieser Weine finden in diesem Bericht aktualisierte Bewertungen. Dieses Weingut, das biologischen Anbau betreibt, bleibt eine hervorragende Quelle für Cornas und Saint-Péray.
RVF - La Revue du Vin de France / Guide des Meilleurs Vins de France
Domaine noté (guide 2021) 1*Étoile (Stars en devenir ou vignerons de qualité à la production de bon niveau, vous ne serez pas déçus en dégustant les vins de ces domaines)
Über das Weingut:
Der gesamte Weinberg ist seit 2013 biodynamisch zertifiziert. Das Weingut verfügt über außergewöhnliche Hanglagen, die vollständig von Hand bearbeitet werden. Auch die alten Rebstöcke tragen dazu bei, Weine mit starker Persönlichkeit hervorzubringen. Die Cuvée Fleur de Crussol, die aus der Lage La Côte stammt, wird aus über 70 Jahre alten Reben gekeltert. Seit dem Jahrgang 2015 trägt die Cuvée Terres Boisées den Namen der Parzelle, aus der sie stammt: Ongrie, gelegen auf granitischen Schwemmböden. Eine Änderung gibt es auch bei „Les Vinsonnes“, das nun „Les Côtes“ heißt, benannt nach diesem Terroir im Dorf Mauves. Bei den Rotweinen stammt „Les Vieilles Fontaines“ von 80 Jahre alten Reben, die auf zersetztem Granitboden gepflanzt sind.
Wine Spectator
Bewerteter Wein (Weinführer 2026) 93/100 (Außergewöhnlicher Wein)
Zum Wein:
Ein kräftiger und vollmundiger Wein, der sich mit einer intensiven mineralischen Note eröffnet, die an geschmolzenes Eisen erinnert, und sich dann zu Aromen von Waldbeeren, Unterholz und Wacholder entfaltet. Mit zunehmender Konzentration zeigt er sich dicht und ausdauernd; sein rauchiger und gut strukturierter Abgang braucht Zeit, um sich voll zu entfalten. Am besten zwischen 2027 und 2037 genießen.
Jeb Dunnuck
Bewerteter Wein (Weinführer 2026) 94/100
Zum Wein:
Der Cornas Les Vieilles Vignes 2023 entfaltet ein lebhaftes und exotisches Bouquet aus roten, blauen und schwarzen Beeren, kandierten Veilchen, Blutorange sowie pfeffrigen Noten und Kräutern. Mit mittlerem bis kräftigem Körper bietet er einen runden und komplexen Geschmack, reife, aber feste Tannine und einen außergewöhnlich langen Abgang. Er reift 20 Monate lang in 228-Liter-Eichenfässern, davon 10 % neue Fässer, und wird sich in den nächsten 10 bis 15 Jahren wunderbar genießen lassen. Trinkreife zwischen 2026 und 2041.
IMMOBILIENPREIS
58
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