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Schaumwein

Schaumwein
1. Die verschiedenen Produktionsmethoden

Die traditionelle Methode
Die traditionelle Methode besteht darin, den Wein in der Flasche gären zu lassen. Dabei wird einem Grundwein (trockener, stiller Wein), der mit einem provisorischen Verschluss in Flaschen abgefüllt wurde, eine Fülllösung (eine Mischung aus Wein, Hefen und Zucker) zugesetzt. Durch die Einwirkung der Hefen auf den Zucker dieser Fülllösung entstehen Alkohol sowie Kohlensäure. 
Um die abgestorbenen Hefen am Ende der Gärung zu entfernen, werden die Flaschenweine je nach Region für einen mehr oder weniger langen Zeitraum gelagert. Dieser Bodensatz wird aus der Flasche entfernt (Dégorgement), und durch die Zugabe von Versandlikör wird der Zuckergehalt des Weins festgelegt. Anschließend wird der Wein endgültig verschlossen.

Die traditionelle Methode
Diese Methode ähnelt der traditionellen Methode, ist jedoch aufwendig. Der Grundwein wird teilweise vergoren, gekühlt und in Flaschen abgefüllt. Die alkoholische Gärung setzt sich somit in der Flasche fort, ohne dass Fülldosage hinzugefügt wird, und erzeugt das Kohlendioxid für die Bläschen.
Um die abgestorbenen Hefen am Ende der Gärung zu entfernen, werden die Flaschenweine je nach Region für einen mehr oder weniger langen Zeitraum gelagert. Dieser Bodensatz wird aus der Flasche entfernt (Dégorgement). Anschließend erhält der Wein seinen endgültigen Verschluss. Im Gegensatz zur traditionellen Methode werden die Weine nicht dosiert; der natürliche Zuckergehalt bestimmt den Stil des Weins. 

Das geschlossene Tankverfahren (oder Charmat-Verfahren)
Im Gegensatz zu den altbewährten und traditionellen Methoden, bei denen die Perlenbildung in der Flasche stattfindet, erfolgt die Perlenbildung bei der Methode des geschlossenen Gärbehälters im Gärbehälter.
Dem Grundwein wird in einem druckfesten Tank bei einer Temperatur von 20 °C eine Fülldosage zugesetzt. Nach 10 Tagen Gärung wird der Sekt gefiltert und anschließend zusammen mit seiner Kohlensäure wieder in den Tank gefüllt, bevor er in Flaschen abgefüllt wird.


2. Die Rebsorten

Je nach Art des Schaumweins eignen sich bestimmte Rebsorten besser als andere.
Bei den sehr aromatischen Schaumweinen findet man häufig Muskateller.
Bei den nicht aromatisierten Schaumweinen werden häufig Chardonnay, Chenin Blanc, Sauvignon Blanc, Sémillon, Pinot Noir, Pinot Meunier und Pinot Blanc bevorzugt.


3. Die Anbaugebiete für Schaumweine

Die renommierteste Region für die Herstellung von Schaumweinen ist zweifellos die Champagne. 
Seine Herstellungsmethode hat zahlreiche Weinbaugebiete inspiriert, sowohl in Frankreich als auch im Ausland: in Frankreich die Crémants d’Alsace, Bordeaux, Burgund, Limoux und die Loire, in Spanien den Cava, in Südafrika die Cap-Classic-Methode, …
Italien wiederum ist bekannt für seinen Prosecco, der nach der Methode der geschlossenen Gärung hergestellt wird.

4. Einige legendäre Schaumweine

Die Champagne, die Wiege des Prestiges der Schaumweine, wird würdig durch legendäre Häuser wie Billecart-Salmon, Bollinger, Dom Pérignon, Krug, Louis Roederer, Moët & Chandon, Ruinart, Veuve Clicquot vertreten...

5. Schaumweine und ihre passenden Speisen

Der Genuss von Schaumweinen wird im Allgemeinen mit festlichen Anlässen in Verbindung gebracht. Daher passen Obst- oder Sahnedesserts, raffinierte Gerichte mit Meeresfrüchten und Krustentieren sowie Foie gras sehr gut zu Schaumweinen.

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