„[...] Auch wenn das Jahr kühler hätte sein können, scheint der Jahrgang 2016 reifer zu sein als die Jahrgänge 2017 – eine Konstante hier –, und in diesem Fall ist das dem Graciano aus der Rioja Baja zu verdanken. Dieser Jahrgang weist mehr mediterrane Noten von Kräutern auf, und der Wein ist recht reichhaltig und vollmundig, aber dennoch frisch, lebendig und lang anhaltend. Außerdem ist der Eicheinfluss geringer als in den vorangegangenen Jahrgängen.“ (Wine Advocate 2019 – Luis Gutiérrez) Ein moderner und schmackhafter Wein.
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Auge
Dunkle, violette Farbe
Nase
Sehr reife schwarze Beeren, begleitet von Noten von Vanille, Kaffee, Gewürzen und Pfeffer
Geschmack
Am Gaumen Kirsche und schwarze Johannisbeere, würzige Noten, sehr langer und anhaltender Abgang. Ein sehr moderner und zugleich attraktiver Wein
Servieren
BEI 16°C
Öffnen
1 Stunde vorher
Vorher trinken
2030
Weinbegleitung
Passt hervorragend zu Wild, Rindfleisch am Spieß, Lamm in Soße, aber auch zu Hartkäse wie Idiazabal oder Manchego
Robert Parker - Wine Advocate
Bewerteter Wein (Weinführer 2019): 93/100 (Hervorragender Wein)
Domaine noté Recommended (Producteur de vins recommandé par Robert Parker - The Wine Advocate)
Zum Wein:
Der gleichnamige rote „Exopto“ aus dem Jahr 2016 profitierte von einem kühleren Jahrgang und bestand aus einer Cuvée aus 60 % Graciano, 30 % Tempranillo und 10 % Garnacha – eine für die Rioja eher ungewöhnliche Mischung – die nach der sogenannten „integralen“ Methode in 225-Liter-Fässern vergoren wurde. Er senkte den Anteil an neuen Eichenfässern auf 30 %, und 75 % des Weins wurden in 500-Liter-Fässern ausgebaut, um den Einfluss des Eichenholzes auf den Wein zu verringern. Ich war ziemlich überrascht, als Tom Puyabert das Jahr 2011 erwähnte, das seiner Meinung nach die meisten Ähnlichkeiten mit 2016 aufweist, denn er hatte mir erzählt, dass es 2011 in Ábalos nicht so heiß war. Auch wenn das Jahr kühler hätte sein können, wirkt dieser Jahrgang 2016 reifer als die Jahrgänge 2017 – eine Konstante hier –, und in diesem Fall liegt das am Graciano aus der Rioja Baja. Es gibt mehr mediterrane Noten von Kräutern, und der Wein ist recht reichhaltig und vollmundig bis kräftig, aber mit Frische, Lebendigkeit und Länge. Außerdem ist der Eicheinfluss geringer als in den vorherigen Jahrgängen.
James Suckling
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