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Listrac-Médoc

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Listrac-Médoc
Die AOC Listrac-Médoc liegt auf den Anhöhen der Halbinsel Médoc in der Region Bordeaux. Die kontrollierte Ursprungsbezeichnung wurde Listrac-Médoc 1957 verliehen und legt fest, dass die Weine dieser Appellation ausschließlich aus der Gemeinde Listrac stammen müssen. Die Rebfläche umfasst heute etwa 566 Hektar.

Zwar ist das Weinbaugebiet Listrac-Médoc Kälte und Frost ausgesetzt, doch bleibt es dank seiner eher kontinentalen Lage, fernab von Küstennebel und der Gironde-Mündung, von Schimmelbefall verschont. Das lehm-kalkhaltige Terroir, das sich über sanfte Hänge erstreckt, verfügt über eine gute Drainage und bietet eine für die Reifung der Trauben günstige Lage. Die zugelassenen Rebsorten sind hauptsächlich Merlot und Cabernet Sauvignon, ergänzt in geringerem Umfang durch Cabernet Franc, Petit Verdot und Malbec.

Der Listrac-Médoc ist ein charaktervoller Rotwein, der beim Altern überraschend seine Frische bewahrt und sich mit der Zeit zugänglich macht, ohne dabei seine Persönlichkeit zu verlieren. Diese herrliche Appellation gilt es mit den Weinen von Château Reverdi oder Château Donissan zu entdecken oder wiederzuentdecken.

Eine Geschichte des Weins: Die Weine aus Listrac-Médoc

Die Weine der Herkunftsbezeichnung Listrac werden auf einer Rebfläche von 623 Hektar angebaut. Ausgewogene Weine, deren Bouquet Noten von schwarzen und roten Früchten, Leder und sanften Gewürzen verströmt. Bei der Verkostung entfalten die Zusammensetzung und die Stabilität der Tannine einen würzigen Charakter. Der Listrac-Médoc eignet sich besonders gut für die Reifung und behält über die Jahre hinweg eine bewundernswerte Frische. 

Die Weine aus Listrac-Médoc: ihre Ursprünge

Das Weinanbaugebiet Listrac-Médoc liegt in der Weinregion Bordeaux. Hier sind einige wichtige Daten:

• Im Jahr 1914 waren in der Gemeinde Listrac fast 1380 Hektar Rebfläche angelegt worden. 
• Im Jahr 1962 können alle Winzer, die Weine mit der Herkunftsbezeichnung Listrac-Médoc herstellen und in ihrem Anbaugebiet Parzellen besitzen, die in dem abgegrenzten Teil mit Mischbeständen liegen, keinen Anspruch auf die Herkunftsbezeichnung Listrac geltend machen.
• Im Jahr 1957 wurde Listrac durch den Erlass vom 8. Juni 1957 als AOC anerkannt.
• Seit 1974 dürfen Weine nur dann mit einer AOC-Bezeichnung vermarktet werden, wenn sie über eine vom Nationalen Institut für Ursprungsbezeichnungen ausgestellte Lizenz verfügen. 
• Im Jahr 1975 führte der Branchenverband infolge einer schweren Wirtschaftskrise die „Organischen Gruppen“ ein. 
• Im Jahr 1986 wurde durch den Beschluss vom 27. Oktober der Name der Herkunftsbezeichnung „Listrac“ in „Listrac-Médoc“ geändert.
• Die Entscheidung der AOC „Listrac-Médoc“ wurde am 24. März 1998 erneut geändert. Dieses Dekret betrifft vor allem die Art und Weise der Rebpflanzung. 
• Im Jahr 2009 setzt die Europäische Union ab dem 1. August 2009 neue Vorschriften für den Weinsektor in Kraft.
• Seit dem 1. August 2012 gelten die Vorschriften für „Bio-Wein“. Diese Regelung betrifft in erster Linie Weine, die aus Trauben des Jahrgangs 2011 stammen und deren Weinbereitung den Vorschriften entspricht. 
• Im Jahr 2015 schreibt das Lastenheft die AOC „Listrac-Médoc“ vor, die durch den Erlass Nr. 2011-1498 vom 9. November 2011 zertifiziert wurde, ersetzt durch den im Amtsblatt veröffentlichten Beschluss Nr. 2015-1105 vom 31. August 2015. 

Die Weine aus Listrac-Médoc: alles, um Sie zu begeistern

Der erste Punkt ist die optische Anziehungskraft. Tatsächlich lässt die Farbe des Weins mit ihrem schattigen, violett schimmernden Rand eine harmonische Kombination erwarten. 
Nun zur Nase. Während die Aromen reifer roter Früchte dominieren, zeigt dieser großartige Listrac-Médoc-Wein doch eine ganze Reihe weiterer Nuancen, wie Noten von Leder und Lakritz, beruhigende Anklänge und eine ganze Palette würziger Aromen, darunter Röstnoten aus dem Ausbau in Eichenfässern sowie Vanille. 

Und schließlich am Gaumen: Der Listrac-Médoc besticht durch seine Größe und Energie. Manchmal zeigt er eine Rundheit, die die Tanninkraft ausgleicht. 

Was passt zu einem Listrac-Médoc?

In dieser Hinsicht sind die Möglichkeiten unbegrenzt! Tatsächlich gibt es keine „perfekte“ Kombination von Speisen und Listrac-Médoc-Weinen; die Möglichkeiten für gelungene Kombinationen sind so vielfältig, dass selbst die ausgefeilteste Auswahl ihnen nicht gerecht werden könnte. Aus diesem Grund sind alle vorgeschlagenen Empfehlungen und Kombinationen lediglich das Ergebnis unseres Wunsches, mit Ihnen zu teilen und Sie zu schätzen, indem wir Ihnen eine etwas andere Kombination von Listrac-Médoc-Wein und Speisen anbieten, die Sie dazu anregt, Neues zu entdecken und zu experimentieren. 

• Als Vorspeisen haben Sie die Wahl zwischen „Grenier Médocain“, „Saucisson Sarthois“, „Pâté de Pâques“ oder „Terrine de Faisan“.
• Bei den Vorspeisen gibt es eine große Auswahl: Pilzrisotto, gefüllte Steinpilze nach Bordeaux-Art, Cousinat oder auch weichgekochte Eier nach Masséna-Art. 
• Als Hauptgericht passt der edle Listrac-Médoc-Wein hervorragend zu Rinderfilet mit Entenstopfleber, einem „Maître de Chai“-Entrecôte, Coq au Vin oder auch zu Milchlamm aus Pauillac. 
• Bei den Käsesorten gibt es den Tomme du Beaujolais, Deauville, Chambarand maigre, Cendré de Vergy oder auch Boulette d’Avesnes.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Listrac-Médoc

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