„Ein noch recht holziger Wein, aber das macht nichts – er verfügt über genügend Fülle, um dies auszugleichen. In der Zwischenzeit genießt man die leicht nach Lakritz schmeckende Süße, untermalt von Noten von Zimt, Kardamom und schwarzen Feigen. Der Wein ist strukturiert, ohne schwerfällig zu wirken, und endet mit einem perfekten Hauch von Minze.“ (Le Guide RVF 2025)
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Auge
Tiefrote Farbe
Nase
Ausgeprägte Aromen von Schokolade und Kakao
Geschmack
Kraftvoll, ausgewogen mit langem Abgang, genau die richtige Süße, Noten von Datteln und Feigen, eleganter und schmackhafter Abgang
Servieren
BEI 12-14°C
Vor dem Trinken
2033+
Weinbegleitung zu Speisen
Passt hervorragend zu Schokoladendesserts, Obstkuchen (Feigen), halbgegarter Foie gras, Ziegenkäse...
Robert Parker - Wine Advocate
Domaine noté (guide 2023) Recommended (Producteur de vins recommandé par Robert Parker - The Wine Advocate)
RVF - La Revue du Vin de France / Guide des Meilleurs Vins de France
Bewerteter Wein (Weinführer 2025) 93/100
Domaine noté (guide 2023) 2*Étoiles (Ces très grands domaines, souvent dotés de terroirs fabuleux, sont des incontournables qui, par leur régularité et l'excellence de leur production, se doivent de figurer dans la cave des amateurs avertis)
Zum Wein:
Die Holznoten sind noch deutlich spürbar, aber das macht nichts – der Wein hat genug Körper, um sie zu verdauen. In der Zwischenzeit genießt man die leicht nach Lakritz schmeckende Süße, unterlegt mit Noten von Zimt, Kardamom und schwarzen Feigen. Der Wein ist strukturiert, ohne schwerfällig zu wirken, und endet mit einem perfekten Hauch von Minze.
Über das Weingut:
Seit ihrer Rückkehr auf das Familienweingut im Jahr 1984 haben sich die Brüder Parcé zunächst durch die Herstellung von Banyuls-Likörweinen im Vintage-Stil (Jahrgangsweine, die jung getrunken werden können) einen Namen gemacht, denen sie eine bis dahin unbekannte geschmackliche Präzision und aromatische Intensität verliehen haben. Jean-Emmanuel, der 2010 hinzukam, verkörpert den Neuanfang der Familie. Er hat die Rebfläche dieses stark fragmentierten Weinbergs (50 Parzellen) auf 34 Hektar reduziert. Die Sonnenlagen und Höhenlagen sind vielfältig. Er hat sich der Herausforderung des ökologischen Landbaus in dieser kargen Landschaft gestellt, die im Rhythmus der Meereswinde lebt. Die trockenen Weiß- und Rotweine gehören nun zu den Referenzweinen und zeichnen sich durch klare und intensive Ausdruckskraft aus. Wir würdigen die außergewöhnliche Kohärenz des Sortiments in allen drei Farben sowie bei den VDN-Weinen, weshalb er logischerweise seinen zweiten Stern zurückerhält.
James Suckling
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