Crémant de Bourgogne
Die kontrollierte Ursprungsbezeichnung „Crémant de Bourgogne“ ist eine regionale Bezeichnung, die Schaumweinen aus dem Burgund vorbehalten ist, die nach der traditionellen Champagner-Methode hergestellt werden. Das Anbaugebiet der Bezeichnung „Crémant de Bourgogne“ erstreckt sich über die Departements Côte d'Or, Yonne und Saône-et-Loire.
Die Trauben, die für die Herstellung des Crémant de Bourgogne verwendet werden, stammen aus sehr unterschiedlichen Terroirs der verschiedenen Weinbaugebiete Burgunds, vom kalkhaltigen Untergrund in der Umgebung von Joigny über die Kalksteine der Côtes bis hin zu den Granitböden im südlichen Burgund, wobei die Mergelböden am häufigsten für diese Appellation charakteristisch sind.
Die Weinbezeichnung „Crémant de Bourgogne“ umfasst ausschließlich weiße und roséfarbene Schaumweine, die aus den Rebsorten Pinot Noir, Chardonnay und in geringerem Maße aus Gamay (maximal 20 %), Aligoté, Melon und Sacy gekeltert werden. Interessante Crémant de Bourgogne-Weine lassen sich insbesondere dank der Qualität der Produkte von Erzeugern wie der Domaine Stéphane Aladame oder der Domaine du Vissoux genießen.
Die gesamte Palette der Crémants de Bourgogne
Der äußerst beliebte Crémant de Bourgogne, der seit 1975 eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung (AOC) trägt, bringt bei jeder Ernte mehr als elf Millionen Flaschen hervor. Eine Menge, die für Vielfalt steht: klar und glänzend, mit strohgelben oder goldenen Reflexen oder lachsfarbenen Nuancen, vereint dieser Schaumwein verschiedene Rebsorten oder kombiniert sie sogar zu köstlichen Assemblagen. So unterscheidet man zwischen Crémants „Blanc de Blancs“ (auf Chardonnay-Basis), Crémants „Blanc de Noirs“ (aus weiß vinifiziertem Pinot Noir) und Crémants Rosé (hauptsächlich aus Pinot Noir).
Die Herstellung des Crémant
Die kontrollierte Ursprungsbezeichnung schreibt streng geregelte Ernte- und Herstellungsbedingungen vor. Die ganzen Trauben werden zur Presse gebracht und zunächst in mehreren Schritten gepresst. Die ersten Säfte, die sogenannten „Cuvées“, sind die besten, da sie aus dem Kern der Frucht stammen. Die folgenden Säfte, die als „Taille“ bezeichnet werden, unterscheiden sich durch einen geringeren Zucker- und Säuregehalt. Durch die Kerne sind sie zudem tanninhaltiger. Nach dem Pressen durchläuft der Crémant de Bourgogne eine etwa zehntägige alkoholische Gärung. Es folgt eine zweite, sogenannte malolaktische Gärung, die den Säuregehalt des Weins senkt und seine Aromen entfaltet. Schließlich erfolgt die Assemblage, die Handschrift des Winzers: Die Auswahl und Mischung der Rebsorten, aber auch der Cuvées und Tailles in unterschiedlichen Anteilen prägen die Identität jeder Cuvée.
Ein delikater oder kräftiger Wein
Der Crémant de Bourgogne wird wegen seiner feinen Perlage und seiner ausgewogenen Aromen geschätzt. Sein Bouquet variiert je nach Herkunft der Trauben: Von Flasche zu Flasche entfaltet er Düfte von weißen Blüten und Zitrusfrüchten oder Noten von gelben Früchten, die sich manchmal mit mineralischen Akzenten verbinden. Einige weiße Crémants de Bourgogne duften nach roten Früchten, während die roten Rebsorten an schwarze Beeren erinnern können. Am Gaumen erweist sich der Crémant de Bourgogne als leicht säuerlich und offenbart eine cremige Perlage, die ein angenehmes Prickeln hervorruft. Weiß ist dieser Wein lebhaft, frisch und leicht, während er als Rosé fein und fruchtig ist. Der Pinot Noir kann ihn zudem zu einem kraftvollen Wein mit anhaltendem Geschmack machen.
Wie lagert man Crémant de Bourgogne?
Der Crémant de Bourgogne wird jung getrunken. Seine Reifung, die einige Jahre dauert, endet daher bereits beim Winzer. Der Crémant ist bereits beim Kauf trinkfertig und sollte anschließend maximal 12 bis 24 Monate gelagert werden, da er sonst an Qualität und Spritzigkeit verliert. Wenn man ihn reifen lassen möchte, entwickelt er Noten von Nüssen, Brioche oder Kakaobohnen. Dazu müssen die Flaschen bei 10 bis 14 °C liegend und lichtgeschützt gelagert werden.
Ein köstlicher Wein als Aperitif und zum Dessert
Der Crémant de Bourgogne, ob trocken oder nicht, eignet sich hervorragend als Aperitif. Als Weißwein passt er zudem sehr gut zu Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten. Als Rosé harmoniert er perfekt mit Desserts aus roten Beeren. Der Crémant de Bourgogne wird bei einer Temperatur zwischen 6 und 8 °C serviert. Handelt es sich um einen Jahrgangs-Crémant, der zu einem Gericht gereicht wird, kann die Temperatur bis auf 10 °C steigen. Um den Wein während des gesamten Essens kühl zu halten, stellt man ihn am besten in einen Eiskübel. Und um die Perlage des Crémant de Bourgogne zu bewahren, wird er vorzugsweise in eine Flöte gegossen – am besten eignet sich ein mundgeblasenes Glas, da dessen unregelmäßige Oberfläche die Bläschen fördert.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Crémant de Bourgogne
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