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Givry

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Givry
Die kontrollierte Ursprungsbezeichnung „Givry“ und „Givry Premier Cru“ ist eine kommunale Appellation der Côte Chalonnaise im Departement Saône-et-Loire, die durch ein Dekret von 1946 anerkannt wurde und die Gemeinden Givry, Dracy-le-Fort und Jambles umfasst. Die Appellation Givry umfasst 28 als Givry Premier Cru klassifizierte Lagen. Wie so oft im Burgund kann dem Namen der Appellation der Name ihrer Herkunftslage folgen oder auch nicht.

Die Weinberge von Givry erstrecken sich über etwa 270 Hektar in einer Höhe zwischen 240 und 280 Metern und weisen eine Ost-/Südost- sowie Südausrichtung auf. Das Terroir besteht aus braunen Kalk-, Kalzium- und Lehm-Kalk-Böden.

Die Weine Givry und Givry Premier Cru sind Rotweine, die hauptsächlich aus der Rebsorte Pinot Noir gekeltert werden, sowie Weißweine aus 100 % Chardonnay – den beiden vorherrschenden Rebsorten im Burgund. Die Rotweine entfalten Noten von Veilchen, Erdbeeren, Brombeeren und Lakritz auf einer recht tanninhaltigen Struktur. Die Weißweine bestechen durch ihren zitronigen, honigartigen Charakter mit Röstnoten und oft einer schönen Länge. Die Weine der Domaine Ragot oder der Domaine Chanson Père et Fils bringen diese Eigenschaften perfekt zum Ausdruck.

Ein Star der Côte Chalonnaise

Der Givry ist einer der renommiertesten Weine der Côte Chalonnaise, die im Norden des Departements Saône-et-Loire in Burgund liegt. Das Weinbaugebiet, dessen Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen und das das Label „Appellation d’Origine Contrôlée“ (AOC) trägt, erstreckt sich über das Gebiet von drei Gemeinden: Givry, Jambles und Dracy-le-Fort. Clos Salomon, Les Bois Chevaux, Clos-Jus, Servoisine: All diese Namen stehen, neben vielen anderen, für die hohe Qualität und Tradition der Givry-Weine. Die Reben schlagen ihre Wurzeln in einem braunen, lehm- und kalkhaltigen Boden. Die Weinberge liegen auf einer durchschnittlichen Höhe von 250 m auf Hügeln mit guter Süd- und Südostlage. Einige Weingüter setzen heute erfolgreich auf Bio- und biodynamischen Anbau. Der Givry, ein Burgunder mit Charakter, umfasst zwei Rebsorten: den roten Givry aus Pinot Noir und den weißen Givry aus Chardonnay, wie die meisten Burgunderweine. Der Weißwein macht zwar nur 33 Hektar der insgesamt 270 Hektar Rebfläche aus, ist aber einen Umweg mehr als wert.

Givry rot: ein kräftiger Charakter und ein Hauch von Veilchen

Am bekanntesten ist der rote Givry mit seiner schönen granatroten, ins Purpur tendierenden Farbe. Der recht tanninhaltige rote Givry wird nach einigen Jahren im Keller runder. Kenner genießen ihn am liebsten nach drei bis fünf Jahren gekühlt, um sein volles Aroma optimal zur Geltung zu bringen. Als Lagerwein lässt er sich problemlos bis zu acht Jahre lang aufbewahren. Mit seinen Noten von roten Früchten und einem Hauch von Veilchen passt er perfekt zu Hähnchen, Wurstwaren oder Käse. Dank seiner perfekten Struktur wird er von Liebhabern charaktervoller Weine geschätzt. Um zu 100 % burgundisch zu bleiben, erweist er sich als perfekter Begleiter für ein Menü mit lokalen Spezialitäten. Die schmackhaftesten Bresse-Hühner, das zarteste Charolais-Rindfleisch oder die Ziegenkäse aus dem Mâconnais passen hervorragend zu ihm. Rotes Fleisch und Geflügel harmonieren im Allgemeinen perfekt mit ihm, ebenso wie Pasteten. Wenn Sie sich für Geschichte begeistern, denken Sie an Heinrich IV. und sein „Poule au pot“. Schon damals war der Givry-Wein eines der Lieblingsgetränke des Herrschers, der als Genießer bekannt war. Bei einer Serviertemperatur von 13° bis 15° entfaltet der rote Givry sein volles Potenzial.

Givry Premier Cru

Der Givry Premier Cru ist fruchtig und manchmal holzig. Von Önologen als fein und samtig beschrieben, eignen sich die Givry Premier Crus für Gaumen, die feine und vollmundige Weine schätzen. Die Premier Crus entfalten sich an den höchsten Hängen der Weingüter. Von Champ-Nalot bis zur Servoisine findet jeder Weinliebhaber sein Lieblingsklimat.

Weißer Givry: Bienen und Zitronenbäume

Die Weißweine aus Givry, die seltener sind als die Rotweine, bestechen durch ihren langen Abgang. Sie haben eine goldgelbe Farbe und duften nach Zitrusfrüchten und Zitrone. Diese frischen und ausgewogenen Weißweine sind sehr gehaltvoll. Auch sie lassen sich einige Jahre lagern. Ein ein- bis zweijähriger Kelleraushalt bringt die Noten von Lindenblüten oder Lilien perfekt zur Geltung. Zwischen Säure und Cremigkeit haben die Weißweine aus Givry im Laufe der Jahrgänge ein ideales Gleichgewicht gefunden. Sie passen perfekt zu Hecht oder anderen Fischgerichten in Soße. Bei Käse sorgt die Kombination mit einem Saint-Nectaire vom Bauernhof am Ende des Essens manchmal für einen traumhaften Abschluss.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Givry

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